10.02.2012 - Gemeinde/ Stadt
Spitzentreffen mit Bundesverkehrsminister zur Bahnanbindung
(jkl) - "Die Chancen für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Kaldenkirchen-Dülken haben sich in einem Gespräch von CDU-Bundestagsabgeordneten und kommunalen Vertretern aus unserer Region mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer verbessert," so resümierte der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) ein Spitzengespräch, das im Deutschen Bundestag stattfand.
An diesem Gespräch hatten neben Günter Krings die Abgeordneten Uwe Schummer und Ansgar Heveling sowie führende Vertretern des Kreises und der Stadt Viersen, der Stadt Düsseldorf, der Region Venlo und der Provinz Limburg teilgenommen.
Vernetzung stärken
Eine direkte Schnellverbindung von der Landeshauptstadt Düsseldorf über Mönchengladbach und Venlo nach Eindhoven und weiter über Rotterdam zum niederländischen Regierungssitz Den Haag: das ist der Wunsch der deutsch-niederländischen Wirtschaftsregion Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein/Limburg-Nord/Nordbrabant, der durch die ROCK-Initiative (Regions of Connecting Knowledge) auch finanziell unterstützt werden soll. Diese wichtige transnationale Verbindungsachse fehlt der wirtschaftlich starken und prosperierenden Region. Sie soll die gewachsenen engen wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Verflechtungen und Vernetzung unterstützen und stärken. Im Zuge eines EU-Förderprojektes ROCK ziehen hier niederländische und deutsche Städte erstmals sprichwörtlich an einem Strang.
Großer Fortschritt
"Für Mönchengladbach wäre der relativ kleine Lückenschluss im Kreis Viersen ein großer Fortschritt, weil wir besser ans niederländische Schienennetz und damit auch an den grenzüberschreitenden Bahnverkehr angeschlossen wären. Die Stadt Mönchengladbach sollte sich hier deshalb noch stärker engagieren. Denn es sind noch einige Hürden zu nehmen, ehe wir dieses gemeinsame Ziel der gesamten Region erreicht haben“, betonte Krings.
Um zu einer Beschleunigung des Planungsprozesses zu kommen und die Entschlossenheit für die Projektrealisierung zu dokumentieren, hat die Region sich jetzt darauf verständigt, als planerische Vorleistung gemeinsam eine Vorplanung sowie eine Nutzen-Kosten-Untersuchung zu beauftragen. Die Ergebnisse sollen Mitte des Jahres vorliegen. Mit der Begründungskraft der Fakten dieser Untersuchung soll das Projekt zum Bundesschienenwegeplan angemeldet werden.