10.02.2012 - Gemeinde/ Stadt
CDU bleibt beim Ja zum Kreisverkehr
(hwr) – Der Kreisverkehr, der an der Einmündung des Willicher Damms in den Nordring zukünftig für einen besseren Verkehrsfluss sorgen soll, muss so gebaut werden, wie ihn die Verwaltung in der Bezirksvertretung Ost vorgestellt hat. Das macht Wilhelm Reiners für die CDU-Bezirksfraktion wenige Tage vor der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses, der abschließend zu entscheiden hat, noch einmal deutlich.
Bedenken nicht nachvollziehbar
Die Bedenken gegen die Rechtsabbiegerspur, die außerhalb des Kreisverkehrs vom Nordring in den Willicher Damm führen soll, kann er nicht nachvollziehen. „In der Beratungsvorlage ist nachzulesen, dass nur so die Leistungsfähigkeit dieses Knotenpunktes sichergestellt werden kann“, sagt er und fürchtet, dass es bei fast 22.000 Fahrzeuge, die jeden Tag aus Richtung Lürrip kommend nach rechts in den Willicher Damm abbiegen, zu erheblichen Rückstaus kommen würde, wenn diese Fahrzeuge alle durch den Kreisverkehr fahren müssten.
Reiners weiter: „Wir können die Bedenken auch deshalb nicht nachvollziehen, weil es an der Richtung Autobahn-Anschlussstelle Ost einen exakt baugleichen Kreisverkehr gibt, der problemlos funktioniert.“
Gefahr des Scheiterns
Die CDU-Fraktion sieht in der aktuellen Diskussion über die Ausgestaltung des Kreisverkehrs die große Gefahr, dass die seit vielen Jahren angestrebte Lösung doch noch scheitert. „Der Förderbescheid des Landes liegt seit dem 28. November 2011 vor“, so Reiners. „Auch das ist in der Beratungsvorlage nachzulesen. Und das Land hat die Förderung auf Grundlage der Planung zugesagt, über die jetzt zu entscheiden ist.“
Wer jetzt Nein sage, müsse die Verantwortung für jede Verzögerung des Baubeginns oder gar das Scheitern der Maßnahme tragen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass es an dieser Stelle in der Vergangenheit immer wieder zu teilweise schweren Unfällen gekommen ist, ist die CDU dazu nicht bereit.