19.01.2012 - Gemeinde/ Stadt
Fehlentwicklungen in Bahnhofsnähe vermeiden
(hwr) – Eine geordnete städtebauliche Entwicklung nordöstlich des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs, bei der eine verträgliche Mischung aus Wohnen, Gastronomie und Handel gestärkt werden soll, ist das Ziel eines Antrags, den die CDU-Fraktion für die nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung Nord und des Planungs- und Bauausschusses eingereicht hat.
Beantragt wird ein sogenannter Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan, der zukünftig regelt, welche Nutzung planungsrechtlich in diesem Gebiet zwischen Humboldtstr., verlängerter Steinmetzstraße, Breitenbachstraße und Bahnkörper zulässig sind. „Wir wollen insbesondere die Ansiedlung von Spielhallen, Wettbüros, Sex-Shops und Bordellen verhindern“, sagt CDU-Ratsherr Hans Wilhelm Reiners als planungspolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Quartier aufwerten
Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass nach Fertigstellung der verlängerten Steinmetzstraße zwischen Bismarckstraße und Hindenburgstraße sowie nach Umbau des früheren Eickener Kreisels die Voraussetzungen geschaffen sind, die Verkehrsmengen auf dem Europaplatz und der Hindenburgstraße zwischen Europaplatz und Eickener Kreisel zu verringern und damit das Quartier zwischen Humboldtstraße, Steinmetzstraße, Breitenbachstraße und Bahnkörper aufzuwerten.
Hans Wilhelm Reiners: „Es besteht allerdings Grund zur Annahme, dass es zu konkreten Fehlentwicklungen in diesem Gebiet kommen könnte, die einer solchen Aufwertung entgegenstehen würden. Um derartige Fehlentwicklungen zu vermeiden, ist es dringend geboten, die Entwicklung dort über das Instrument eines Bebauungsplans zu steuern.“