16.01.2012 - Gemeinde/ Stadt
Altlasten: Drei Maßnahmen in Mönchengladbach
(hwr) – Drei Maßnahmen in Mönchengladbach mit einem Kostenvolumen von 420.000 Euro stehen in der Dringlichkeitsliste „Gefährdungsabschätzung und Sanierung von Altlasten 2012“, die der Regionalrat für den Regierungsbezirk Düsseldorf beschlossen hat. Darauf machten jetzt die beiden Mönchengladbacher CDU-Regionalratsmitglieder Hans Wilhelm Reiners und Michel Schroeren aufmerksam. Die Aufnahme in die Dringlichkeitsliste ist Voraussetzung für eine Landesförderung.
Es handelt sich um die Gefährdungsabschätzungen für ehemalige Standorte von jeweils acht chemischen Reinigungen und Tankstellen, die jeweils etwa 60.000 Euro kosten werden. Davon übernimmt das Land auf Antrag 80 Prozent. Die dritte Maßnahme ist die Sanierung einer Teilfläche des früheren REME-Geländes an der Lürriper Straße, für die Kosten in Höhe von etwa 300.000 Euro veranschlagt sind.
Verunreinigungen bekämpfen
„Verunreinigungen des Bodens oder des Grundwassers müssen wirksam bekämpft werden, damit von ihnen dauerhaft keine Gefahren mehr ausgehen“, sagt Michael Schroeren. Hans Wilhelm Reiners ergänzt: „Ein festgestellter Altlastenverdacht führt im Allgemeinen zum Wertverlust eines Grundstücks, so dass spätestens bei Nutzungsänderung oder Verkaufsabsicht der Bedarf besteht, Klarheit über den Zustand des Grundstücks zu haben.“
Deshalb setze sich die CDU-Fraktion im Regionalrat jedes Jahr von Neuem für Förderungen ein. Auch 2012 könnten alle dringenden Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, und das sei für die betroffenen Menschen genauso wichtig wie für die Umwelt.